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Essen und Trinken

Essen und Trinken sind zu einem wichtigen Bestandteil des Lebens der meisten Menschen geworden, insbesondere ihres sozialen Lebens. Tatsächlich wird der Begriff “Essen und Trinken” auf der Google-Website über 89 Millionen Mal aufgerufen. Überschuss in beiden ist natürlich ungesund, aber es ist vielleicht einer der Gründe, warum Menschen gutes Essen oder guten Wein als etwas Besonderes betrachten, um sich selbst zu verwöhnen.

Lebensmittel-, Wein- und Restaurantführer sind zu großen Unternehmen geworden. Egon Ronays Leitfaden zu den besten Restaurants und Bars in Großbritannien, der ausführliche Bewertungen von über 500 Restaurants und Bars bietet, wurde über 2 Millionen Mal verkauft. Der einfach zu vergleichende Stil, jedem Restaurant bis zu drei Sterne zu verleihen, ist bei den Lesern eindeutig ein Hit.

Der von Elizabeth Carter herausgegebene „The Good Food Guide“ gilt als Großbritanniens führender Restaurantführer und befindet sich derzeit in seiner 56. Ausgabe mit über 1.500 Restaurants, von Gourmet-Pubs bis hin zu gehobenen Restaurants.

Gute Weinführer sind ebenfalls ein Verkaufsschlager, mit Büchern wie “Fine Wine Guide: A Connoisseur’s Bible” von Clarke und “Good Food, Fine Wine: Ein praktischer Leitfaden zur Suche nach der perfekten Übereinstimmung” von Johnson-Bell im Internet verfügbar. Es ist klar, dass diese Leitfäden sehr gefragt sind.

Dies ist nicht verwunderlich, da Großbritannien der zweitgrößte Weinimporteur der Welt ist. Der Weinabsatz in Großbritannien stieg zwischen 2001 und 2005 um 25%. Im Jahr 2004 betrug der geschätzte Weinverbrauch 1,2 Milliarden Liter. Insbesondere der Verbrauch sogenannter New World-Weine, beispielsweise aus Australien oder den USA, anstelle traditioneller Erzeuger wie Frankreich hat zugenommen. Kalifornien produziert jetzt jedes Jahr 2 Milliarden Liter Wein und ist damit nach Italien, Frankreich und Spanien der viertgrößte Produzent. Im Jahr 2004 machten die Weine der Neuen Welt über 55% des gesamten britischen Verbrauchs aus.

Die australischen Weinexporte haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als vervierfacht und erreichten 2006 fast 800 Millionen Liter, von denen 22% auf den britischen Markt gehen, oder rund 176 Millionen Liter.

Die neuseeländischen Weinexporte nach Großbritannien stiegen von 8,1 Millionen Litern im Jahr 1997 auf 21,9 Millionen Liter im Jahr 2006.

Ein Faktor für diese Erklärung ist die Erhöhung der Verfügbarkeit von edlem Wein in vielen Supermärkten. Nach einigen Zahlen stammen zwei Drittel des Weinabsatzes in Großbritannien aus Supermärkten. Die gestiegene Nachfrage und der Wettbewerb zwischen großen Supermarktketten haben die Vielfalt der Weine und Erzeuger erhöht und sie der Öffentlichkeit zugänglicher gemacht.

In einem kürzlich von Vinexpo veröffentlichten Bericht wurde vorausgesagt, dass Großbritannien bis 2010 der größte Weinmarkt Europas sein wird. Großbritannien zahlte mit 28,5 Litern pro Kopf den höchsten Durchschnittspreis pro Flasche (3,11 GBP) gegenüber durchschnittlich 27 Litern zwischen 2001 und 2005.

In dem Bericht wurde auch festgestellt, dass Australien zwischen 2001 und 2005 Frankreich als Hauptlieferanten Großbritanniens überholte und die Importe um 51% stiegen. In diesem Zeitraum nahmen auch die Importe aus Ländern wie den USA und Südafrika zu, was den Trend zu Weinen aus der Neuen Welt unterstreicht.

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